Hintergrund:

   Bedingt durch einen Mangel an effektiver Kontrolle und Strafverfolgung existieren keine offizielen Statistiken mit Aussage über die Anzahl der Personen die j ä hrlich durch Menschenhandel nach Thailand gelangen.  

   In 2004 bemühte sich die Thai Regierung um eine Reduzierung der durch Menschenhandel bedingten Immigration, indem sie Migranten ermunterte in einem Registrierungsprozess teilzunehmen. Fast 850,000 Immigranten nahmen an diesem Prozess teil und erhielten dabei Arbeitserlaubniss und Sozialleistungen wie Krankenversorgung und Bildung.

   Dies war einer von vielen Versuchen Fremdarbeiter vor Ausbeutung zu schützen, jedoch wies dieses System viele Lücken auf, wie z.B. die relativ hohen Kosten der Registrierung.

   Es wird angenommen, dass die Anzahl der nicht registrierten Migranten in Thailand seither gestiegen ist, besonders im Menschenhandel f ür sexuelle Ausbeutung.

   Burmesen, Khmer, Laoten und Frauen und Mädchen anderer ethnischer Minderheiten werden über Grenzregionen in größere Städte transportiert. Eine Studie der Human Rights Watch spricht von tausenden Kindern ,die jährlich von Myanmar nach Thailand verschleppt werden.

  Prostituierte Kinder werden von den Zuhältern und Freiern oft vergewaltigt, geschlagen, sodomisiert, emotional misshandelt, gefoltert oder sogar getötet.

   Außerdem werden diese Kinder von Staatsgewalt und Justiz nicht als Opfer sexueller Ausbeutung behandelt, sondern als Täter.

   Die kommerzielle, sexuelle Ausbeutung von Kindern ist ein Milliarden Geschäft und zwingt weltweit jährlich mehr als 2 Millionen Kinder in die Sexindustrie.

   Es besteht eine Nachfrage nach immer jüngeren Mädchen, da Kunden erwarten, dass diese keinen Geschlechtskrankheiten wie HIV ausgesetzt sind.

   Asien ist die am schwersten betroffene Region hinsichtlich Kinderprostitution und es wird angenommen, dass etwa eine Million Kinder jährlich sexuell ausgebeutet werden. In Thailand sind etwa 800,000 Kinder zu Prostitution gezwungen, davon 30,000 – 40,000 Thai Staatsbürger. Die Mehrheit der verschleppten Kinder ist zwischen 12 und 16 Jahre alt, jedoch gibt es Belege für die sexueller Ausbeutung von Kindern ab dem Alter von 4 Jahren.

  Diese Kinder werden auf eine Weise misshandelt, die permanente körperliche und psychologische Schäden hervorruft.

  Die Degradierung traditioneller Lebensstile und Werte, Armut und der Mangel an einer Gesetzgebung, die diese Kinder vor sexueller Ausbeuten beschützt, sind einige der vielen Motivationen und Gründe, die hinter dem Kinderhandel stehen.

  Agentennetzwerke suchen in Dörfern nach Familen, die in Armuts und Schulden gefangen sind und locken mit Geld oder Schuldenerleichterung im Austausch gegen Kinder.

  Die Eltern sind meist Dorfbewohner ohne Grundbesitz oder Subsistenzbauern mit mangelnder Bildnung und wenigen Chancen und damit einfache Ziele für Anwerber, denen das Wohlergehen der Familie nicht kümmert.

   Entmachtet durch soziale und politische Strukturen fehlen diesen Menschen das Selbstvertrauen und die Mittel, um ihr Leben selbst zu bestimmen.

   Ein wichtiger Aspekt im Kampf für die Prävention von Kinderausbeutung ist es Gemeinden und Beziehungen zwischen Kindern und Eltern zu stärken.

   Die Bereitstellung von Mitteln für zukunsftsfähige und nachhaltige Lebensstile in Gemeinden sowie die Emanzipation durch Bildung, Entscheindungsfindung und kollektive Errungenschaften werden beim Erschafften von gemeisamen Werten in Gemeinden helfen.

   Starke und unabhängige Gemeinden sind weniger empfänglich für Bestechungen von Agenten, die Kinder auszubeuten suchen und werden dabei helfen Kinder nicht zu Gütern der Sexindustrie werden zu lassen.

Ziel:

   Der Ursprung COSAs war das Ergebniss der Zusammenkunft meherer Gemeindegruppen mit kollektiven Zielen. Dies beinhaltete eine Nichtregierungsorganisation, welche derzeit Bildung, Nahrung, Unterkunft und Pflege für Opfer sexueller Ausbeutung und Misshandlung bereitstellt. Im Zuge der Zusammenarbeit mit Gemeindemitgliedern konnten die Bedürfnisse der Projekte in Organisation und Gemeinde identifiziert werden.

COSA

   Das Hauptziel ist es soziales Wohl auf Basisebene voranzutreiben ,um soziale und ökologische Probleme zu bewältigen.
   COSA arbeitet mit Gemeindemitgliedern in einem demokratischen Ramen und zielt darauf ab, Selbstverwaltungsfähigkeiten in sozioökonomischen Förderprogrammen zu entwickeln.
   Damit der Schwerpunkt weiterhin bei Entwicklungsstukturen der Gemeinde verweilt, werden bei Entwicklungsprogrammen auf örtliche Ressourcen und know-how zurückgegriffen.

   Die Children's Organization of South East Asia (COSA) hat ihren Sitz in Chiang Mai, Thailand, verfügt darüber hinaus über Büros in Atlanta, USA und Melbourne, Australien und arbeitet mit dem Ziel Kinderhandel und sexuelle Ausbeutung in ganz Südostasien zu unterbinden. COSA operiert mit der Entwicklung der Gemeinde als Basis und stellt Unterstützung, Sicherheit und Chancen für Kinder, die Opfer von Menschenhandel, sexueller Ausbeutung und Misshandlung sind.

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Einleitung:
   Seit 2004 unterstützt COSA einheimische Organisationen, Gemeindeprojekte, und macht aufmerksam auf Themen wie Kindelhandel und sexuelle Ausbeutung in Südostasien.

   COSA erkennt die Bedeutung von Prävention mittels der Erschaffung einer sicheren Zukunft für junge Familien und operiert dabei mit einer Methode, welche die Entwicklung der Gemeinde als Basis hat.

  Entscheidende Aspekte in allen Projekten COSAs sind : Mit hiesigen Gemeinden zusammenzuarbeiten, öffentliches Bewusstsein zu wecken, Opfer zu unterstützen, Bildung zu fördern, und ein Bewusstsein der Selbstbestimmung zu erschaffen.

   Auf individueller Basis sorgt COSA für: Unterkunft, Sicherheit, psychische Gesundheitsfürsorge, Bildung und eine positive Zukunft für Mädchen und junge Frauen, die dem Risiko des Menschenhandels, der sexuellen Ausbeutung und Misshandlung ausgesetzt sind.

    Für die örtliche Gemeinde bietet COSA: Psychohygiene-Schulungen für Mitarbeiter örtlicher Organisationen im Bereich Sozialarbeit und Psychologie, sowie die Planung von Schulferienprogrammen für Kinder aus der Gemeinde oder örtlichen Unterkünften und Notfallhilfe für Familien.
   Mittels der Zusammenarbeit mit verschiedenen Gemeindeorganisationen, örtlicher und internationaler Aufklärungsarbeit und des Einsatzes unterschiedlicher Präventionsstrategien, wirkt COSA effektiv auf die Unterbindung von Kinderhandel und sexueller Ausbeutung hin. Die Etablierung von stärkeren, unabhängigen Gemeinden und die Erschaffung von neuen Perspektiven für Opfer des Kinderhandels wird eine positive und sichere Zukunft für alle Kinder gewährleisten.

Auswertung:

   Auswertungen sind stets Teil bei COSAs Programmen und helfen bei derer kontinuierlichen Verbesserung. Es folgt der Grundriss einiger Wege über die der Erfolg der Programme COSAs bewertet wird.

• Die Effektivität von Entwicklungsprogrammen in Bezug auf die Erfüllung der Bedürfnisse der    Gemeinde.

• Der Grad des Nutzen der Projekte für die Mädchen und jungen Frauen in der Organisation.

• Der Grad der Selbstversorgung und Nachhaltigkeit des Projekts und der Programme.

• Die Wahrung der Kernprinzipien und –Strukturen der Programme, wie Gemeindeeigentum,    Selbstversorgung und Bevollm    ächtigung.  

   Da die Programme COSAs darauf abzielen die Leistungsfähigkeit im Zuge der St ärkung von Gemeinde und Einzelpersonen kontinuierlich auszubauen, wird der Wandel Zeit in Anspruch nehmen. Teilnehmer und Mitarbeiter nehmen an der Erstellung der Bewertungssysteme teil, sowie an notwendigen Änderungen, um die Einhaltung des Prinzips kommunalem Eigentums zu gew ährleisten.